Lerntechniken und Übungsformen

Published on December 17, 2011
by The Glaring Facts

Zulassungsprüfung der Universität Zürich

 

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Wichtig beim Wortschatzlernen sind unter anderem:

 

Abwechslung:

Lernt die Wörter nicht immer in derselben Reihenfolge und mit derselben Methode.

Beispiel: Karteikarten, Mindmaps mit neuen Wörtern zeichnen, Wörter am Computer aufnehmen und hören, Texte mit neuen Wörter schreiben etc…

 

Kontinuität:

Lernt lieber regelmässig als einmal sehr viel.

Beispiel: lieber jeden zweiten Tag 15 Minuten als einmal pro Woche zwei Stunden.

 

Kontext:

Lernt Wörter nicht isoliert, sondern mindestens mit einem Beispielsatz, achtet beim Lesen auf die gelernten Wörter und versucht sie zu benutzen.

 

Zusatzinformationen:

Ausser Wort und Wortbedeutung spielen auch Grammatik und Aussprache eine Rolle. Lernt deshalb immer auch den Artikel, den Plural die Verbformen und die Reaktion (Verb mit Dativ oder Akkusativ) und sprecht das Wort beim Lernen laut mit dem richtig Akzent

 

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Wortschatz zu lernen und diese vier Punkte zu berücksichtigen. Im Folgenden geben wir euch einige Anregungen, die nützlich sind.

 

Wörter Übersetzen

Relativ häufig hat ein Wort einer Sprache keine ganz genaü Entsprechung in einer anderen Sprache. Welches Wort man zum Übersetzen benützt, hängt vom Kontext ab. Ein Wort einfach mit einem andern zu übersetzen, ist also problematisch. Trotzdem ist es sinnvoll, sich zu überlegen, welchem Wort (oder welchen Wörtern) aus eurer Muttersprache ein deutsches Wort entspricht, denn man Kann sich Wörter besser merken, wenn man sie mit einem Grundwort in der Muttersprache verbindet. Wenn man Wörter in verschiedenen Sätzen anschaut und dann zu übersetzen versucht, erkennt man Unterschiede zwischen Muttersprache und Zielsprache (Deutsche) besser und man kann sich die Wörter oft auch besser merken.

Um Entsprechungen von Ausdrücken einer Sprache in der eigenen zu finden, eignen sich Paralleltexte. Das sind Texte von denen es eine Übersetzung gibt. Häufig sind sie auch so dargestellt (parallel nebeneinander), dass man direkt vergleichen kann. Im Selbstlernzentrum findet ihr einige literarische Paralleltexte.

Wörter und Ausdrücke mit Übersetzung übt ihr am besten mit Karteikarten oder mit einem Vokabeltrainer wie zum Beispiel Volker (www.vokker.net)

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